Alarmierung

Im Laufe der Jahre hat sich das Feuerwehrwesen stark verändert. Wurde in den frühen Jahren der Feuerwehrgeschichte meist durch ein Feuerwehrhorn, mit dem der Kommandant oder ein beauftragter „Feuerschauer“ durch den Ort rannte und bei bekannt werden eines Brandes trötend die Feuerwehrkameraden alarmierte, geschieht dies heutzutage durch die modernste Technik.

Im Laufe der Geschichte wechselten sich verschiedene Alarmierungssysteme ab, nach den Trompeten kamen die Sirenen, die meist auf wichtigen Gebäuden wie dem Rathaus stationiert waren.
Auch in Seitingen-Oberflacht ist diese Sirene heute immer noch auf dem Rathausdach zu sehen.

 
 
Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Seitingen-Oberflacht erfolgt heute über die „integrierte Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst“ (ILS Tuttlingen) in Tuttlingen.
 
Landkreisweit gibt es einheitliche Entscheidungsmöglichkeiten, mit denen der Leitstellendisponent die Einsatzkräfte alarmieren kann:
 
Standard Einsätze:
• Kommandoruf
• Verkehrsunfall
• Kleinbrand
• Brand
• Fahrzeugbrand innerorts / außerorts
• Technische Hilfe klein
• Technische Hilfe

Einsätze für Sonderpersonal:
• Gefahrguteinsatz (Gefahrgutzug)
• Drehleiter zur Menschenrettung
• Wasserrettung
• diverse Sonderaufgaben
 
Jährlich werden die Feuerwehren im Kreis Tuttlingen zu ca. 1.500, der Rettungsdienst zu über 20.000 Einsätzen alarmiert.
 
 
 
Ablauf einer Alarmierung:
 
Zu Beginn eines jeden Einsatzes steht die Alarmierung. Wählt man im Landkreis Tuttlingen die 112 landet man in der „integrierten Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst“ in Tuttlingen (ILS Tuttlingen). Nach Absetzen des Notrufes trifft der Leitstellendisponent die Entscheidung welche Einheiten zum vorliegenden Notfall alarmiert werden müssen.
 
Um diese Entscheidung treffen zu können, muss der Disponent zunächst festlegen, um welche Einsatzart (z.B. Brand, Technische Hilfe, etc.) es sich handelt. Außerdem muss entschieden werden welche Priorität der Einsatz erhält, dies wird mit der „Alarmstufe“ festgelegt.
 
Die Zusammensetzung aus Alarmstichwort (z. B. „Brand“) sowie der Alarmstufe (z. B. „3“ bei Gebäudebrand) gibt dann die Alarmierungskodierung wieder (B-03).
 
Auf Grund der im Einsatzleitrechner hinterlegten „Alarm- und Ausrückeordnung“ kann der Disponent dann schnell entscheiden, welche Einheiten zu alarmieren sind. Auf Grund dieser Anweisung wird z. B. bei einem Verkehrsunfall in Seitingen-Oberflacht neben der Freiwilligen Feuerwehr Seitingen-Oberflacht auch der VRW (Vorausrüstwagen) sowie der RW2 (Rüstwagen 2) der Stützpunktfeuerwehr Tuttlingen, die Polizei und der Rettungsdienst (ggf. mit Notarzt) alarmiert.
Bei einem Brand wird zusätzlich die DRK Ortsgruppe Seitingen-Oberflacht zur Sicherstellung der medizinischen Sicherheit der Einsatzkräfte alarmiert.
 
Mit der Alarmierungskodierung und der Ergänzung um Einsatzort und weitere Details werden dann die Einsatzkräfte durch ihren tragbaren Funk- bzw. Digitalmeldeempfänger (FME, bzw. DME) alarmiert.
 
 
 
Die Feuerwehrkameraden müssen nun alles stehen und liegen lassen und auf schnellstem Wege das Magazin anfahren. Dort angekommen rüsten sie sich mit ihrer Persönlichen Schutzausrüstung aus und besetzen die Fahrzeuge.
 
Noch bevor die Fahrzeuge ausfahren wird über Funk mit der Leitstelle Kontakt aufgenommen und angefragt, welche genaue Einsatzlage vorliegt. Dies ist sowohl über die im Magazin integrierte kleine Leitstelle, sowie über das Funkgerät in den Einsatzfahrzeugen möglich. Durch drücken der Statusmeldung (FMS) können außerdem, ohne den Funkkanal zu belasten, einfache vorgegebene Rück-meldungen (wie z.B. „Auf dem Weg zum Einsatzort“ oder „Einsatzbereit auf Wache“) an die Leitstelle geschickt werden.

News
 
Einsatz: Kaminbrand

Sicher durch die Weihnachtszeit

Einsatz: Ölspur

Einsatz: Wespennest

Einsatz: Wasser in Gebäude

News Übersicht
Terminübersicht
 
Unwetterwarnungen
 
© Deutscher Wetterdienst, Offenbach
 
38452 Besucher waren schon da!